Allgemein, Gender, Genderpädagogik, Kurs, Modul 3

Genderpädagogische Angebote schaffen

Geschlechtsbezogene medienpädagogische Angebote für Jugendliche wollen nicht nur mit Begeisterung durchgeführt, sondern auch gut geplant und vorbereitet werden. Dazu gehört, sich seiner eigenen Rolle bewusst zu sein und ein Gespür für die geschlechtsbezogene Wirkung eines Projekts zu haben.

Im Rahmen der Jahresauftakttagung Medienpädagogik 2019 “Medien Macht Gender” des JFF und BJR haben Expert*innen gezeigt, wie Pädago*innen mit Angeboten einerseits alle Geschlechter für sich gewinnen können und andererseits Geschlecht gar keine Rolle spielen muss. Die Ergebnisse sind in folgenden Kurzvideos zusammengefasst.

Von der Rolle – Reflexion des eigenen Geschlechts

Wie nehmen sich pädagogische Fachkräfte in ihrem Berufsalltag wahr? Wie sehen sie die eigene Geschlechterrolle und auf welche Weise nehmen sie damit Einfluss auf ihre Umgebung?

Ulla Thiem von der Fachakademie für Sozialpädagogik der GGSD Nürnberg beschäftigt sich mit der Reflexion des eigenen Geschlechts in der pädagogischen Arbeit. Warum die eigene Wirkung nach außen zu den wichtigsten Themen für Sozialpädagog*innen gehört, erklärt sie in folgendem Video.

Ulla Thiem auf der Jahresauftakttagung Medienpädagogik 2019

Apps und Programmieren für Mädchen

Apps, Programmieren, Informatik, das sind Begriffe, bei denen nach wie vor viele Menschen hauptsächlich an Jungs und Männer denken. Dass das auch anders geht, beweist Maria Grandl vom Institut für Intractive Systems and Data an der TU Graz. Sie zeigt, wie Mädchen ein spannendes Bild von Informatik vermittelt werden kann, bei dem das Geschlecht keine Rolle spielt.

Maria Grandl auf der Jahresauftakttagung Medienpädagogik 2019

Die Jahresauftakttagung ist eine Veranstaltung des JFF – Institut für Medienpädagogik und des Bayerischen Jugendrings (BJR) in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (AJ).

Weitere Informationen zur Jahresauftakttagung Medienpädagogik finden sie hier.